Aufgaben und Ziele

Im Landesverband Epilepsie Bayern e.V. sind seit 1992 die Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen Anfallskranker in Bayern zusammengeschlossen. Die Arbeit des Landesverbandes hat u.a. folgende Schwerpunkte:

Der Landesverband Bayern e.V. hat zusammen mit Prof. Dr. Glötzner, Rummelsberg im Herbst 1995 eine Fachkonferenz ins Leben gerufen. In ihr treffen sich kompetente Fachvertreter aus den Bereichen Medizin, Arbeit, Schule, Selbsthilfe und kirchliche Träger, um über den Stand der Versorgung epilepsiekranker Menschen zu informieren, Versorgungslücken anzumahnen und um Konzepte einer optimalen medizinischen, rehabilitativen, schulischen, beruflichen und psychosozialen Betreuung zu erarbeiten. Auch Ministerien und Integrationsämter sowie Krankenkassen und kassenärztliche Vereinigungen sind dazu eingeladen, sich an der Fachkonferenz zu beteiligen.

In Bayern leben mehr als 120.000 Menschen, die von der Krankheit Epilepsie betroffen sind. Ebenso viele Familien haben mit Stigmatisierung, Vorurteilen, Diskriminierung, Unwissenheit und vor allem aber elementaren Lebensängsten zu kämpfen.

Ein Netzwerk der Epilepsie ist in Bayern entstanden: es gibt immer neue Konzepte, Projekte und Tätigkeitsbereiche. Diese erleichtern es den epilepsiekranken Menschen und ihren Familien, mit der Krankheit leben zu lernen, Irrwege und damit auch Geld und Kraft zu sparen und begleiten sie auf ihrem schwierigen Weg.

Die Arbeit des Landesverbandes Epilepsie Bayern e.V. ist sehr vielschichtig, jedoch immer eng mit medizinischen und rehabilitativen Maßnahmen verbunden.

Stand: 14.02.2010

Logo: Landesverband Epilepsie Bayern e.V.
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